Kinderwunsch in Frankfurt

Nicht bei allen Paaren klappt es auf natürliche Weise und flott mit dem Kinderwunsch. Diesen kommt Unterstützung durch entsprechende Zentren zuteil.

In Frankfurt/Offenbach sind die Paare relativ gut bedient, was die Auswahl angeht, es gibt mehrere Zentren zur Auswahl. Hier eine Liste der Zentren, ohne weitere Städte in der Umgebung zur berücksichtigen:

https://vivaneo-ivf.com/de/kinderwunschzentrum-frankfurt/

https://www.repromedicum.de/

http://offenbach-kinderwunsch.de/

https://www.kgu.de/kliniken-institute-zentren/einrichtungen-des-klinikums/kliniken/klinik-fuer-frauenheilkunde-und-geburtshilfe/frauenheilkunde-und-geburtshilfe/frauenheilkunde-gynaekologie/team-gynaekologie/pd-dr-med-nicole-saenger.html

https://www.kinderwunschzentrum-frankfurt.de/team/kissler-cv

Luxus in Frankfurt

Natürlich ist es kein schönes Erlebnis, die Entbindung unter Umständen mit 10 anderen Frauen lautstark zu teilen, da das Krankenhaus an der Kapazitätsgrenze arbeitet. Für Frau aus Sylt, Nordhessen oder in Niedersachsen oder anderen Flächstaaten klingt das wie ein Luxusproblem. In Sylt kam zuletzt ein Kind 2016 auf die Welt, da bei fehlendem Kreißsaal die allermeisten Paare vor Termin die Insel verlassen müssen, sich in einem Boardinghaus unterbringen lassen und dann dort vor Ort entbinden. Dieses Konzept wird von den Kassen mitgetragen und die Unterkunft pauschalisiert bezahlt.

Der Knackpunkt dort, wie bei vielen anderen Häusern ist das liebe Geld. Aufgrund der massiv gestiegenen Haftpflichtprämien lohnen sich Entbindungszahlen unter 300 Entbindungen/Jahr nicht mehr. Daher machen die Kliniken den Kreißsaal einfach dicht, oder sie bekommen keine Hebammen oder Ärzte mehr; Grund ist der gleiche. Wie schnell das momentan geht können Sie hier sehen:

Schwangerschaft mit 40

Wenn sich Paare über 40 Gedanken über eine (erneute) Schwangerschaft machen, denken diese als erstes an Fehlbildungen, Chromosomenstörungen, dabei namentlich oft an Down Syndrom (Trisomie21). Es sind eigentlich vor dem Start ganz andere Dinge zu bedenken oder mit ins Kalkül zu ziehen, welche sehr belastend sein können. Hier ein kleiner Exkurs, welche Überlegungen bei dieser Gruppe von Paaren wichtig ist. „Schwangerschaft mit 40“ weiterlesen

Reisezeit in die warmen Länder – Zikazeit!

Das Wetter ist in Deutschland alles andere als angenehm, die Feiertage haben dabei auch ihr Gutes – Ferien. Viele von uns reisen daher in die warmen Gefilde und setzen sich möglicherweise der Gefährdung durch einen ZIKA-Infekt aus. Der Infekt an sich ist nicht das Problem, sondern die eventuelle Kombi aus Infekt – oder Infektionsrisiko und Schwangerschaft, bzw. Kinderwunsch.  Zika kam vor den olympischen Sommerspielen in Brasilien in unseren Fokus, mittlerweile gibt es genügend andere Destinationen, welche ebenso risikoreich für Reisende sein können. Informationen hierüber liefern Karten von der ECDC.

Welche Verhaltensweisen sind angeraten?

  • Um bei bestehender Schwangerschaft keinen Infekt zu bekommen, raten alle Informationsstellen von einer Reise in die Gebiete ab! Aktuelle Informationen, siehe oberer Link.
  • Schwangere, welche eine Reise nicht vermeiden können, sollten mindestens sechs Monate ab der Reise mit Kondomen verhüten.
  • Partner von Schwangeren, welche solche Reisen unternehmen mussten, sollten für den Zeitraum der Schwangerschaft immer mit Kondomen Verkehr haben, um eine eventuelle Infektübertragung zu vermeiden.
  • Paare mit Kinderwunsch sollten entweder eine Reise in genannte Länder vermeiden, oder für mindestens drei Monate konsequent mit Kondomen verhüten. Alternativ kann ab vier Wochen nach Ende der Reise auch eine ZIKA Analyse im Blut bestimmt werden. Nachteilig ist jedoch die häufige Kreuzreaktion mit anderen Virusinfekten, welche eine „falsch-positive“ Reaktion hervorruft.

Therapien?

  • Es gibt keine Behandlungen des Infektes. Bei immunkompetenten, nichtschwangeren Frauen tritt auch selten ein Symptom auf. Von daher ist das Abwarten die einzige Möglichkeit.
  • Nach einer Studie aus dem N Engl. J Med. treten nur bei bis zu 10% aller Infektionen bei den Ungeborenen im Rahmen eines mütterlichen Infektes Probleme auf. Jedoch gibt es weder vorhersehbare Kriterien für eine kindliche Infektion, noch eine Therapie. Vermeidung ist daher die Strategie.

 

Schwanger, Lehrerin und das Thema Infekte

Ein immer wieder interesssantes Thema ist bei Lehrerinnen das Problemfeld Infektionen oder Infektionsgefährdung. Prinzipiell ist jeder Rektor, jede Rektorin an eine Leitlinie gebunden, nach der eine schwangere Mitarbeiterin bezüglich des Risikos an ihrem Arbeitsplatz eingeordnet wird. Dafür liefern meistens die zuständigen Gesundheitsämter als „Betriebsärzte“ einen Fragenbogen.

Was aber nun, wenn während der Schwangerschaft eine „neue“ Infektionsquelle auftritt? Das Land Baden-Württemberg hat dazu einen schönen Flyer als Handout für die Leitungen erstellt. Hier können Sie sich das: Merkblatt für Schulleitungen und schwangere Lehrinnen runterladen und bereits selbst eine vorläufige Einstufung eines eventuellen Risikos durchführen.