Abmahnanwälte?

Wie in unseren Datenschutzbestimmungen auf der Homepage ja ersichtlich ist, können wir nachvollziehen, welche Artikel wie häufig angeschaut worden sind. Wir können zwar nicht nachvollziehen wer das getan hat, aber die Häufigkeit schon. Was erstaunlich ist, seit dem 25.5.2018 gibt es eine erhebliche Nachfrage nach dem Menüpunkt Datenschutz Datenschutz Praxis, Datenschutz Facebook und Impressum.

Ein Schelm wer dabei Böses denkt, ich könnte mir hervorragend vorstellen dass es automatisierte Roboterprogramme von Abmahnanwälten gibt, welche danach schauen ob die Webseite tatsächlich auf dem neuesten Stand ist.

Ich hoffe, dass ich nur mich geirrt habe, alles andere wäre wirklich nicht sehr fein.

Damit wünsche Ihnen ein schönes, verlängertes Wochenende, sofern sie den Brückentag nutzen können.

Iren stimmen für die Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs

Seit 1983 ist im katholischen Irland ein Schwangerschaftsabbruch absolut verboten gewesen, die einzige Ausnahme wurde 2013 erlaubt, Frau konnte einen Abbruch durchführen, wenn das Leib und Leben der werdenden Mutter bedroht war.

Nun Bahn sich eine Zeitenwende an, Irland hat, so zeigen nach Wahl Befragungen, zu 68 % dafür gestimmt dass eine Legalisierung des Schwangerschaftsabbruch es möglich ist.

Dieses Referendum bedeutet jedoch lediglich, dass die Regierung in Irland erst einmal ein neues Gesetz beschließen muss, in dem die Fristen einer möglichen Legalisierung genannt werden. Es scheint so zu sein, dass diese Fristen wohl denen ähneln werden, welche hier in Deutschland gelten. Damit wird es in Irland in Zukunft für schwangere Frauen auch eine Pränataldiagnostik geben, welche in anderen Ländern Europas bereits Standard ist. Da keine Abtreibung möglich war, wurde auch keine Pränataldiagnostik legal angeboten. Lediglich der Ultraschall in der 22. Schwangerschaftswoche war in Irland Routine, für eine Abtreibung sind viele Frauen über das Wasser Richtung England oder auf das europäische Festland gefahren. Das dürfte hiermit hoffentlich der Vergangenheit angehören, die Stigmatisierung dieser Frauen ist damit vorbei.

Nachwehen der Grippeepidemie

Haben Sie in dieser Saison auch zu denjenigen gehört, die an der Grippe erkrankt waren? Herzlichen Glückwunsch, bedanken Sie sich eventuell doch bei ihrer Krankenkasse, wenn sie zumindest zu Altersgruppe 60 und älter gehören. Denn dadurch, dass die Krankenkassen erst im kommenden Saisonverlauf den vierfach Grippeimpfstoff erstatten werden, ist es überhaupt dazu gekommen, dass so wenige, welche in dieser Saison geimpft waren, trotzdem erkrankt sind. Der Hauptverursacher der diesjährigen Grippewelle war der Typ Influenza B, im Dreifachimpfstoff jedoch ist dieser gerade nicht enthalten. 87 % aller Toten, welche definitiv auf die Grippe zurückzuführen waren, sind über 60 Jahre alt gewesen. Dieses ist jedoch gerade die Altersgruppe, welche sich impfen lassen sollte und häufig auch sich impfen lässt.

So haben wir in dieser Saison über 330.000 Grippeerkrankte und über 1600 Grippetote zu beklagen.

Etwas peinlich für ein so modernes Gesundheitswesen wie in Deutschland, das hätte sicherlich besser ausgehen können.

Etwas Gutes hat dieser Verlauf jedoch, zumindest für die Saison 2018/2019 erstatten die Kassen für die üblichen Risikogruppen, bei denen auf Kasse geimpft werden darf, die Vierfachimpfung. Wie üblich dürfen wir natürlich nicht jubeln, für die Saison 2019/2020 müssen wieder Verhandlungen angestrebt werden.

Datenschutz

Natürlich hat jede Praxis auch mit der neuen Datenschutz Grundverordnung zu tun. Der Aufwand ist in enorm, alle Frauen die am Freitag bereits in der Praxis fahren können davon jetzt schon ein Lied singen.

Nichts desto trotz, wir nehmen den Datenschutz wie vorher bereits auch ernst, nur mussten wir das auch noch schriftlich fixieren, wie dieses denn zu geschehen hat. Sehen Sie sich die Datenbestimmung auf Facebook an, dann wissen Sie was Facebook mit Ihnen veranstaltet, schauen Sie sich auf unser Homepage unter dem Punkt Datenschutz die entsprechenden Datenschutzerklärung an, dann wissen Sie wie es bisher gelaufen ist und wie es weiterhin bei uns gehandhabt wird.

Für alle, die es bereits versucht haben: wir werden auch weiterhin keinerlei Sach- und Fachfragen über Facebook, über die Homepage oder über irgend einen Messenger beantworten. Dieses haben wir bislang nicht gemacht, werden wir auch in Zukunft nicht machen.

Für alle die besonders bei dem Thema Datenschutz sensibel sind, und gegebenenfalls die intensivsten Fragen stellen:

Dann schauen Sie doch bitte mal unter den neuen Datenschutzbestimmungen von WhatsApp nach. Wenn Sie diese lesen, werden sie dort jetzt endlich lesen, das WhatsApp explizit mit anderen Dienstleistern, vertrauenswürdigen Firmen, z.B. Facebook, Daten austauscht. Falls das jemanden immer noch nicht reicht, damit er WhatsApp endlich löscht, verstehe ich die Welt nicht mehr.

Schwangerschaft und Alkohol

Auch wenn die allermeisten Schwangeren Frauen nur verständnislos den Kopf schütteln werden, dass dieses überhaupt ein Thema sein kann, es ist aber traurigerweise eines. In Deutschland kommen bis zu 4.000 Kinder auf die Welt, welche mehr oder weniger Anzeichen der Auswirkung von Alkohol in der Schwangerschaft haben. Daher gilt absolut die Null-Promille Grenze. Auch alkoholfreie Getränke können laut Gesetzgeber durchaus noch Alkohol enthalten, da ein Gehalt unter 0.5 Volumenprozent als alkoholfrei gilt. Daher „Augenauf“ beim Getränkekauf. Es gibt allerdings mittlerweile Getränke., welche definitiv 0% Alkohol enthalten.

Brückentag der zweite

Liebe Patientinnen,

am 11.05.2018 nutzen auch wir den Tag als Brückentag zum Vatertag. Wir wünschen allen, die es können, ein schönes, verlängertes Wochenende. Wir sehen uns in kompletter Besetzung und hoffentlich gut erholt am 14.05.2018 wieder.

Falls dringend eine Abklärung erfolgen muss, bitten um die Nutzung des Ärztlichen Notdienstes, z.B. in der Geschäftsstelle des Bürger Krankenhauses.

Kennen Sie schon die Zuckersteuer?

Der Durchschnitt der Deutschen wird leider immer über gewichtige. Das ist kein Vorteil, sondern leider eine Tatsache. Jetzt hat eine Gesundheitspolitische Sprecherin der SPD dafür den Stein der Weisen gefunden. Die Zuckersteuer!

Prinzipiell ist ja nichts dagegen zu sagen, es drängt sich nur leider der Verdacht auf, dass diese Steuer rein dazu dient Defizite in anderen Bereichen auszugleichen und mehr Geld einzunehmen.

Wie wäre es, wenn man Lebensmittel mit deutlich weniger Zucker herstellen würde und damit den Konsum von Zucker verringern würde? Eine Steuer bedingt nur, dass Lebensmittel teurer würden.