Schwangerschaft mit 40

Wenn sich Paare über 40 Gedanken über eine (erneute) Schwangerschaft machen, denken diese als erstes an Fehlbildungen, Chromosomenstörungen, dabei namentlich oft an Down Syndrom (Trisomie21). Es sind eigentlich vor dem Start ganz andere Dinge zu bedenken oder mit ins Kalkül zu ziehen, welche sehr belastend sein können. Hier ein kleiner Exkurs, welche Überlegungen bei dieser Gruppe von Paaren wichtig ist. „Schwangerschaft mit 40“ weiterlesen

Wie verunsichere ich Schwangere?

Momentan macht ein Bericht die Runde, welche aus dem European Journal of Psychiatry stammt. In dem wird eindringlich vor der Einnahme von Paracetamol in der Schwangerschaft gewarnt.

Warum? Weil die Autoren aus dieser Studie, welche über 750 Schwangere untersucht hatte, zu dem Schluss kommen, dass es besonders bei Mädchen bei Einnahme von Paracetamol in der Frühschwangerschaft zu einer Sprachverzögerung bis zum 30. Lebensmonat kommt.

Erstaunlicherweise soll dieses bei Jungs nicht der Fall sein, diese haben bei vergleichbarem Alter bereits typischerweise eine Sprachverzögerung.

Von Experten wird diese Studie stark kritisiert, da sie methodische Mängel aufweist, die diese Rückschlüsse nicht zuließen. Nichts desto trotz ist es so, dass jede Medikamenteneinname, auch Paracetamol, in der Schwangerschaft nach Möglichkeit vermieden werden sollte.

Sind Sie noch in der richtigen Kasse?

Zum 1.1.2018 haben viele Krankenkassen ihren Zusatzbeitrag gesenkt. Zwischen 0,3 und 0,8 % senken viele Kassen ihren Zusatzbeitrag, so dass diese mittlerweile auf einen Gesamtbeitrag von bis zu 15,5 % kommen. Vereinzelt, hier sind es Betriebskrankenkassen, haben allerdings Kassen diesen Zusatzbeitrag auch erheblich um bis zu 0,8 % erhöht.

Allerdings sollte man nicht nur auf den Beitrag alleine schauen. Gerade jetzt fangen viele Kassen an, Paaren,welche schwanger werden möchten, damit aber Probleme haben, zum Beispiel die Kinderwunsch Behandlung komplett zu bezahlen und nicht nur 50 % der Gesamtkosten. Das kann in einem Jahr durchaus 2.000-4.000 € ausmachen.

Damit relativieren sich dann 100 € Mehrbeitrag gegenüber einer günstigeren Konkurrenzkasse. Also Augen auf bei der Idee einer Kassenwechsels.

Personalmangel im Krankenhaus?

Jeder Deutsche war sicher schon in der Situation, dass gefühlt in einem Krankenhaus ein Mangel an Personal herrscht. Wenn man mit den den Pflegemitarbeitern und Ärzten spricht, dann ist das eine Tatsache. In der Aktuelle Ärztezeitung wird dieses auf der Titelseite thematisiert. So fehlen ca. 10.000-15.000 Pflegekräfte. Was zugleich bedeutet – siehe England – es fehlen Betten, da diese nicht mehr belegt werden können, weil keine Pflege existiert. Das gleiche Problem existiert bei den Ärzten, was zu einer erheblich ausgeweiteten Beschäftigung von nicht sonderlich gut Deutsch sprechendem Pflege- und Arztpersonal führt. Ein sehr guter Freund meinte bei einem Aufenthalt in einer Frankfurter Klinik dazu: „Wie gut, dass ich noch russisch kann“

Die gesetzlichen Kassen „fürchten“ eine Bürgerversicherung?

Erneut ein Post zum Thema Bürgerversicherung. Diesmal äußert sich die Vorsitzende des GKV Spitzenverbandes dazu. Sie befürchtet, dass die Beiträge der gesetzlich Versicherten durch die Bürgerversicherung steigen werden. Warum? Weil Sie glaubt, dass diejenigen, welche heute unter den Beiträgen ächzen, als erstes wechesln werden. Dies sind aber meistens diejenigen, welche bereits älter und damit auch kränker sind. Gerade pensionierte oder berentete Mitglieder zahlen in der GKV deutlich geringere Beiträge, als die gleichen Mitglieder in der privaten Versicherung. Das wäre also ein Anreiz sofort zu wechseln!

Daher waren die Chefs der Kassen vor einenm Aktionismus, welcher zu ungeplanten Nachteilen der gesetzlich Versicherten führen würde.