Die gesetzlichen Kassen „fürchten“ eine Bürgerversicherung?

Erneut ein Post zum Thema Bürgerversicherung. Diesmal äußert sich die Vorsitzende des GKV Spitzenverbandes dazu. Sie befürchtet, dass die Beiträge der gesetzlich Versicherten durch die Bürgerversicherung steigen werden. Warum? Weil Sie glaubt, dass diejenigen, welche heute unter den Beiträgen ächzen, als erstes wechesln werden. Dies sind aber meistens diejenigen, welche bereits älter und damit auch kränker sind. Gerade pensionierte oder berentete Mitglieder zahlen in der GKV deutlich geringere Beiträge, als die gleichen Mitglieder in der privaten Versicherung. Das wäre also ein Anreiz sofort zu wechseln!

Daher waren die Chefs der Kassen vor einenm Aktionismus, welcher zu ungeplanten Nachteilen der gesetzlich Versicherten führen würde.

Bürgerversicherung a la Hamburg?

Natürlich ein Thema, welches auch nervt. Kassenversicherte nervt es, weil es nicht voran geht. Andere nervt es, weil zu erwarten ist, dass es teurer wird. In der FAZ steht nun zum ersten Mal ein Artikel, welcher das Thema rein Volkswirtschaftlich angeht. Es wird nur berechnet, welche Zusatzkosten auf die Bürger (ja, denn die Kosten der Beamten werden aus dem Steuersäckel bezahlt) zukommen könnten wenn sich potentiell Privatversicherte für eine Kassenversicherung entschliessen.
Anders als Herr Prof. Lauterbach gerne tönt, ist das mindestens für die kommenden 30 Jahre ein teures Unterfangen.
Lesen den wirklich gut dokumentierten Bericht: Hamburg und die Bürgerversicherung: