Stiko empfiehlt COVID-19 Impfung für Schwangere

Endlich gibt es auch in Deutschland eine Entscheidung, die ständige Impfkommission empfiehlt eine COVID-19 Impfung für Schwangere und Stillende. Der Vorgang der Impfung ist wie sonst auch, der Impfabstand der beiden Dosen unterscheidet sich nicht vom bisherigen Abstand. Geimpft werden soll ab dem 2.Drittel der Schwangerschaft. Längere Abstände zwischen den Impfungen gehen immer, sind aber nur bedingt sinnvoll. Die STIKO empfiehlt die Anwendung eines mRNA Impfstoffes (Biontech/ Moderna).

Verkürzte Öffnungszeiten

Liebe Patientin, heute am 22.7.2021 werden wir die Praxis bereits um 16:00 Uhr schließen. Morgen am 23.7.2021 sind wir in gewohnter Frische für Sie da.

Noch mal als kleine Erinnerung, am 23. Juli haben wir Impftag COVID – 19 mit Biontech. Noch sind einige, wenige Termine frei. Sie können sich direkt über die Homepage/Kontakt bei uns melden. Wir impfen nicht nur Frauen, sondern natürlich auch Männer. Wir impfen auch die Kreuzimpfung, also nach Erstimpfung Astra Zeneca mit Biontech.

COVID-19 Impftermine im Juli nur mit Biontech

Liebe Patientinnen, wir haben bis Ende Juli noch einige Termine mit dem oben genannten Impfstoff für die COVID – 19 Impfung zur Verfügung. Wenn Sie Interesse haben, Sie können gerne auch aus Ihrem Freundes- oder Bekanntenkreis Personen ansprechen, melden Sie sich bitte unter info@diefrauenarztpraxis.com in unserer Praxis.

War es richtig den Astra Zeneca Impfstoff auszusetzen?

Seit gestern bekommen auch wir häufig diese Frage gestellt. Das ist so eindeutig nicht zu beantworten.

Natürlich ist es auffällig, dass unter diesem Impfstoff diese Nebenwirkung auftreten. Was mich jedoch massiv stört, ist die Tatsache, dass es keine Vergleichszahlen gibt oder diese nicht genannt werden. Wir haben insgesamt vier zugelassene Impfstoffe hier in Europa und die Menge die verimpft worden ist, würde sicherlich ausreichen, um entsprechende Nebenwirkung auch bei anderen statistisch erfassen zu können.

Mit anderen Worten: Wenn bei Astra Zeneca bei 30 auf 1 Millionen Impfungen Nebenwirkungen in dieser Form auftreten, kann man sicherlich bei Biontech auch feststellen, wie viele auf 1 Million Impfungen aufgetreten sind. Das würde vielen Menschen helfen und würde helfen die Häufigkeit und die Art dieser Nebenwirkung bei Astra Zeneca einzuordnen. Es wird jedoch in der Presse nichts davon verlautbart. Es gibt keine Statistik mit Vergleichen zwischen den einzelnen Impfstoffen. Entweder gibt es diese Zahlen nicht oder sie werden tatsächlich nicht veröffentlicht.

Sollte es diese Zahlen nicht geben, wäre es im Rahmen der Neuentwicklung eines Impfstoffes fast fahrlässig, diese nicht zu erfassen. Sollte es diese Zahlen jedoch geben, sie werden jedoch nicht veröffentlicht, dann fragt sich natürlich jeder (dazu muss man nicht Verschwörungstheoretiker sein) warum nicht.

Also, meine Empfehlung, Zahlen für alle Impfstoffe auf den Tisch, dann kann jeder in der Bevölkerung dieses besser für sich einordnen und gegebenenfalls flaut die Hysterie sofort wieder ab.

Nur zum Vergleich, man rechnet ungefähr zehn auf 10.000 Pillenanwendungen, welche unter der normalen Pille eine Thrombose (egal welchen Ausmaßes) erleiden. Damit wäre die Nebenwirkung des Impfstoffes Faktor 100 geringer als unter einer Pille.

Auf Wunsch vieler Schwangerer

Liebe Patientinnen, wir werden häufig gefragt, ob wir ein Formular haben, welches den Kontaktpersonen unserer Schwangeren als Bestätigung dienen kann.

Nein, haben wir nicht, aber hier können Sie sich ein Formular runter laden und ausfüllen. Dieses gilt auch für Bundesländer außerhalb von RLP😀. Wichtig ist nur, dass sie nicht nur das Formular ausfüllen, sondern die weiteren Voraussetzungen im Begleittext ebenfalls sorgfältig lesen und die entsprechenden Dokumente mitbringen. Dazu gehören gegebenenfalls Kopie des Mutterpass es, Stammbuch Kopien oder ähnliche Dokumente.

Wie sich die Bundesrepublik lächerlich macht

Zunächst jammern alle, dass zu wenig Impfstoff bestellt wurde. Dann jammern alle, dass zu wenig Impfstoff geliefert wird. Dann jammern alle, dass keine Impftermine vorhanden sind. Dann gibt es eine Priorisierung in der Impfreihenfolge die so nur wenigen verständlich ist. Die Organisation in Zeiten von Corona ist so hanebüchen, dass selbst ein Dritte Welt Land es besser auf die Kette bekommt.

Dazu passt die Meldung aus dem Tagesspiegel, welche ein Rückstau an Impfstoff aufzeigt, welcher weltweit wahrscheinlich einmalig ist.

Was für eine Blamage, genügend Impfstoff, aber es wird einfach nicht geimpft. Die Bevölkerung tagelang auf insuffizienten Webseiten und überforderten Callcentern rumhängen zu lassen, welche eher Terminverhinderungseinrichtungen sind, als einfach zu IMPFEN!!!

Corona – ich bin immun?

Die Frage nach einer Immunität beschäftigt immer mehr Menschen – auch wir werden in der Praxis immer häufiger gefragt, ob nicht ein Antikörpertest eine Aussage darüber machen könnte. Leider, so muss man konstatieren, ist die Aussagekräftigkeit dieses Test eher begrenzt. Zum einen scheint es so zu sein, dass auch Wochen nach einem nachgewiesenen Infekt bei einigen Menschen keine Antikörper nachweisbar sind. Entweder Sie bilden keine oder diese verschwinden schnell. Zu diesem Schluss kommen eine Studie aus Lübeck und aus China.

Also ist der Test nur in Grenzen aussagekräftig und ist für einen „Immunitätspass“ nicht geeignet. Als eventuell in der Vergangenheit infizierte Person darf sich daher ebenfalls nicht in Sicherheit wiegen, dass eine immunität bestehen könnte, da gerade Personen mit geringer oder minimaler Symptomatik wohl kaum Antikörper bilden und daher ein Infekt nachträglich nicht nachgewiesen werden kann.