Liebe Patientinnen, heute am 31.3.2022 ist mal wieder Quartalsabrechnung. Daher schlieĆt die Praxis ausnahmsweise bereits um 13:00 Uhr. Am 1. April sind wir, wie immer, ab 8:00 Uhr für Sie da.
Ihr Praxis Team der Frauenarztpraxis am Bethanien.
Liebe Patientinnen, heute am 31.3.2022 ist mal wieder Quartalsabrechnung. Daher schlieĆt die Praxis ausnahmsweise bereits um 13:00 Uhr. Am 1. April sind wir, wie immer, ab 8:00 Uhr für Sie da.
Ihr Praxis Team der Frauenarztpraxis am Bethanien.
Liebe Patientinnen, auch wenn es ab morgen Lockerungen der bisherigen COVID-19 BeschrƤnkungen geben wird, die Maskenpflicht in den Praxen, die HygienemaĆnahmen und die zahlenmƤĆigen BeschrƤnkungen werden zunƤchst bleiben. In Anbetracht der Vielzahl der Schwangeren und Tumorpatientinnen kƶnnen und wollen wir uns das bewusste Eingehen von Risiken, welche nur dem Kniefall vor einer Miniaturpartei und nicht von wissenschaftlicher Expertise gedankt ist, nicht leisten.
Damit bleibt es zunƤchst alles beim Alten. Im Interesse Ihrer eigenen Gesundheit hoffen wir auf Ihr VerstƤndnis.
Liebe Patientinnen, aufgrund der stark gestiegenen Inzidenzen, speziell hier in Frankfurt, werden wir ab sofort Partner als Begleitung, zum Beispiel bei einer Untersuchung ihrer schwangeren Partnerin, nur noch mit einem tagesaktuellen COVID ā 19 Antigen Schnell Test zulassen.
Bitte haben Sie dafür Verständnis, aber die mittlerweile tagesaktuelle Lage, lässt uns keine andere Wahl.
Auch wir werden immer wieder gefragt, wie es um eine dritte Impfung steht. Leider ist diese Frage gar nicht so einfach zu beantworten, da die generelle Empfehlung der STIKO derjenigen der Bundesregierung (Bundesgesundheitsministerium) entgegensteht.
Die STIKO empfiehlt momentan eine dritte Auffrischung für besonders risikobehaftete Personen (dieser Personenkreis ist nicht unbedingt genauer spezifiziert) und für alle Personen oberhalb von 70. Zusätzlich Personen, welche mit Johnson&Johnson geimpft worden sind, diese sollten generell eine zweite Impfung mit einem Impfstoff von BioNTech oder Moderna bekommen.
Das BGM jedoch spricht grundsƤtzlich von einem Anspruch für alle, die bereits zwei Impfungen bekommen haben, speziell für den Personenkreis welcher mit AstraZeneca geimpft worden ist. Bei diesem wiederum speziell explizit für diejenigen die ein hohes Risiko aufgrund ihrer Kontakte haben, wie zum Beispiel Ćrzte!
Bedeutet, jede Person kann sich ein drittes Mal impfen lassen, ob das jetzt medizinisch sinnvoll ist oder einfach nur eine politische Idee, steht dahin.
Nur als Info für unsere Patientinnen, momentan werden wir nicht impfen, auch diese Auffrischungen werden wir nicht durchführen.
Endlich gibt es auch in Deutschland eine Entscheidung, die ständige Impfkommission empfiehlt eine COVID-19 Impfung für Schwangere und Stillende. Der Vorgang der Impfung ist wie sonst auch, der Impfabstand der beiden Dosen unterscheidet sich nicht vom bisherigen Abstand. Geimpft werden soll ab dem 2.Drittel der Schwangerschaft. Längere Abstände zwischen den Impfungen gehen immer, sind aber nur bedingt sinnvoll. Die STIKO empfiehlt die Anwendung eines mRNA Impfstoffes (Biontech/ Moderna).
Liebe Patientinnen, ab Montag haben wir wieder Grippeimpfstoff zur Verfügung.
Insgesamt haben wir 200 Impfdosen zur Verfügung.
Einfach melden, Impfpass mitbringen und zur Impfung kommen. Es gibt mehr als nur COVID-19.
In der ā wohlgemerkt politischen Ćffentlichkeit ā wird momentan massiv über eine dritte COVID ā 19 Impfung diskutiert. Man sollte sich dabei immer vor Augen führen, dass dies in der medizinischen Fachwelt so in dieser IntensitƤt nicht diskutiert wird. In Israel und anderen LƤndern wird momentan massiv eine dritte Impfung bei Ćlteren beziehungsweise Hochrisikopatienten durchgeführt.
Die Begründung ist jedes Mal, dass es Daten gƤbe, aus denen zu ersehen ist, dass mittlerweile die ImmunitƤt, zumindest in dieser Bevƶlkerungsgruppe, so nach gelassen hƤtte, dass eine dritte Impfung zum aufrecht erhalten der ImmunitƤt zwingend notwendig ist. Unterfüttert wird diese Ansicht dadurch, dass in Israel die Neueinfektionsrate massiv angestiegen ist. Da mƶchte natürlich auch die Bundesregierung nicht hinten anstehen und diskutiert genau diese Vorgehensweise in aller Ćffentlichkeit. Nochmals, die Regierung, nicht ein Ćrzteverband oder eine fachwissenschaftliche AutoritƤt.
Worauf beruht denn diese Annahme, oder gibt es dafür Daten?
In Israel ist es so, dass die Impftquote (geimpfte Personen zur Gesamtbevƶlkerung) genauso gut oder schlecht ist wie in Deutschland. Die Mehrzahl der jenigen, welche zur Zeit positiv auf COVID ā 19 getestet werden oder sogar im Krankenhaus landen, sind unter 50 und waren nicht geimpft. Der GroĆteil der jenigen, welche jetzt erneut geimpft werden, waren in der Zwischenzeit nicht erkrankt oder wiesen keinen erneuten positiven Test auf. Das gleiche wird sich sicherlich auch in Deutschland so abspielen. Worauf beruht denn diese Annahme, oder gibt es dafür Daten?
Dafür ein Gedankenspiel. Wenn sie sich gegen Hepatitis B impfen lassen, rät ihn häufig ihr Hausarzt, dass sie nach circa zehn Jahren entweder eine Auffrischimpfung durchführen lassen oder einen sogenannten Titer bestimmen lassen, anhand dessen er in etwa abschätzen kann, ob sie noch immun sind. Zum Beispiel einen Titer von 1:100. Damit gelten sie als immun, eine erneute Impfung ist nicht sinnvoll, weil es die Situation nicht verbessern wird.
Weder in Israel noch in Deutschland oder anderen LƤndern wird regulƤr jetzt ein Antikƶrpertiter bei COVID-19 geimpften Menschen durchgeführt, hƶchstens in EinzelfƤllen für eine Studie. Diese Daten sind, zumindest in der Ćffentlichkeit, nicht bekannt. Zugleich ist nicht bekannt, ob ein Wert, von 1:100 nun in der ImmunitƤt schlechter sein kƶnnte als zum Beispiel ein Wert von 1:250.1:250 klingt gut, ist denn das aber tatsƤchlich schlechter, wenn man nur einen Titer von 1:100 hat?Wissen wir nicht, es wird aber wild drauf hin geimpft, was jetzt, zumindest für mich, einen unangenehmen Beigeschmack hinterlƤsst.
Der Bevƶlkerung wird suggeriert, dass eine erneute Impfung für das Durchstehen der Herbst- und Wintersaison und zur Vermeidung einer vierten Welle zwingend notwendig ist, Daten dafür gibt es aber überhaupt nicht.In Deutschland sind mindestens noch 30-40 % der Menschen nicht oder nicht vollstƤndig geimpft, 15-25 % der Menschen werden sich auch nie impfen lassen. Diese sind sicherlich ein hƶheres Risiko als eine Bevƶlkerungsgruppe welche schon zweifach immunisiert ist und jetzt in Angst und Schrecken versetzt wird, weil sie eventuell noch keine dritte Impfung haben, welche nach wissenschaftlichem MaĆstab zur Zeit kein überzeugendes Argument bietet. Das kann sich natürlich Ƥndern, auch Daten sind im Fluss.
Wahrscheinlich werden trotzdem viele in Scharen zu impfenden Ćrzten oder zu den Impftzentren rennen, um sich eine dritte Impfung abzuholen, mit dem besseren Gefühl, sie wƤren besser geschützt. Wahrscheinlich ist das der gleiche Effekt, wenn MƤnner HosentrƤger und Gürtel anhaben, einer kƶnnte ja kaputtgehen.
Damit soll nicht zum Ausdruck gebracht werden, wir wƤren gegen eine Impfung, nein nur erscheint uns dieses als blinder Aktionismus, welcher durch die Wahlperiode auch noch vorangetrieben wird. Erinnern wir uns, 90 % der Weltbevƶlkerung ist immer noch nicht geimpft.
Wenn wir (Menschen in den Industriestaaten) unser altes Leben wiederhaben wollen, gehört dazu auch Reise, Kultur und Besichtigung von fremden Ländern und Kulturen, was alles erst dann gefahrarm oder gefahrlos möglich sein wird, wenn endlich diese Menschen in diesen Ländern auch eine volle Immunität haben. Bis dahin drehen wir uns hier in Europa und in der anderen Industrieländern nur im Kreis und diskutieren über eine dritte Impfung, der anderweitig Menschen zu Tausenden an COVID sterben, weil sie nicht geimpft sind.
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