Maskenpflicht

Liebe Patientinnen, das Land Hessen hat beschlossen, dass ab Samstag den 23.1.2021 eine erweiterte Maskenpflicht gilt. Demnach müssen alle im öffentlichen Nahverkehr und in Geschäften eine OP Maske oder eine FFP2 Maske tragen. natürlich sind Arztpraxen und Kliniken keine Geschäfte, jedoch gilt für diese das Gleiche. Aus diesem Grunde bitten wir Sie, ab Montag den 25.1.2021 unsere Praxis nur mit einer dieser Masken zu betreten.

Coronaimpfung und Schwangere

Schon im letzten Jahr wurden wir nach der Möglichkeit gefragt, ob Schwangere oder Stillende sich auch gegen Covid-19 impfen lassen könnten. Dem ist leider aktuell nicht so. Der Hintergrund ist relativ einfach. Wenn ein Impfstoff auf den Markt mit einer regulären Zulassung kommt, dann einer entsprechenden Indikation und aber auch Einschränkungen beim Zielpersonenkreis. Das ist und war schon immer so und wird im Beipackzettel eines Medikamentes erwähnt. Dazu gehören bei vielen Impfungen traditionell oben genannte Gruppen. Der Grund ist einfach, in den Studien, welche zur Zulassung des Imfpstoffes geführt hatten, sind in den Phasen 1-3 keine schwangeren oder stillenden Personen zugelassen. Falls jemand in dieser Phase plötzlich schwanger wird, ist das ein Zufall und die Beobachtung wird weiter geführt.

Leider ist damit bis auf weiteres ausgeschlossen, dass sich diese Frauen impfen lassen können. Ausgeschlossen sind auch (Klein-)Kinder, Tumorpatienten unter einer akuten (Chemo-)Therapie und z.B. Menschen mit hochgradigen Allergien.

Jahresausklang

Liebe Patientinnen, das Jahr 2020 war für alle Beteiligten entweder unangenehm oder der schiere Horror. Viele von unseren Patienten haben uns mitgeteilt, dass sie Verwandte an Corona erkrankt haben, teilweise sogar verstorben. Denen gilt unser Mitgefühl und unser Beileid. Aus diesem Grunde kein typischer Rück- und Ausblick, sondern ein ausführlicher Bericht über die aktuelle Situation der Impfungen gegen Corona, welche eine Chance gegen die Pandemie darstellt.

Vorab ist es wichtig zu wissen, dass es Gruppen gibt, welche von der Impfung ausgeschlossen sein werden. Diese Gruppen sind: Schwangere und Stillende, Tumorpatienten, Patienten unter einer Chemo- oder Antikörper- oder Immuntherapie, Kinder und Kleinkinder, und Menschen mit bekannten schweren Allergien. Hinter dem folgenden Link zur Hessischen Landesregierung versteckt sich eine ausführliche Beschreibung der Situation und Vorgehensweise.

Wir wünschen Ihnen alles, alles Gute für das Jahr 2021, kommen Sie gut rein und bleiben Sie gesund.Ihre Frauenarztpraxis

Update Corona und Schwangerschaft

Mittlerweile steigen die Zahlen der Menschen, welchen einen positiven Test auf Covid-19 bekommen haben, seit Wochen rapide an. Dieses in einem Maße, welches wir am Anfang so nicht hatten. Wir sind durch die entsprechenden Schutzmaßnahmen (wenn wir sie denn einhalten) sicher gut gewappnet, aber trotzdem kann ein Infekt nie komplett vermieden werden. Wie sieht denn die momentane Lage für Schwangere bei einem Infekt aus?
Dazu gibt es z.B. auf der Seite der Universitätsfrauenklinik Jena eine sehr gute Übersicht. Kurzgefasst besteht nach den heutigen Daten kein erhöhte Risiko für das Ungeborene, jedoch hat natürlich jede Schwangere auch ein Risiko, nicht nur einen Infekt, sondern auch erhebliche Symptome zu bekommen. Dieses Risiko ist aber niedriger als im Durchschnitt, ein Grund liegt sicher auch im niedrigeren Alter der Schwangeren.

 

Lieben Sie Ihre Lieblingskneipe? Soll Sie in Corona überleben?

Corona macht vielen Angst, manche von uns jedoch verhalten sich so asozial, als gebe es entweder kein Risiko oder kein Morgen. Daraus resultieren erstaunliche und wiedersprüchliche Verhaltensweisen welche wir alle jeden Tag sehen und erleben können.

Ein größerer Teil der Bevölkerung hat seine typischen Tätigkeiten auf ein Minimum heruntergefahren. Diese Menschen gehen weder „shoppen“, noch über den täglichen Bedarf sonstige Dinge kaufen, bleibt auf Distanz, geht nicht in Restaurants, Cafes oder Bars.

Ein weiterer Teil der Bevölkerung hat sein „altes Leben“ wieder ein wenig aufgenommen. Diese Menschen gehen durchaus auch für Dinge über den persönlichen Bedarf hinweg einkaufen, geht in Restaurants oder trifft sich (mit Abstand….) mit Freunden. Alles mit Bedacht auf Abstand, ggf. Maske, etc., damit eine Gefährdung so gut wie möglich ausgeschlossen ist.
Diese Menschen würden aktuell kaum in Binnenräumen sitzen, meiden Menschenansammlungen, meiden die öffentlichen Verkehrsmittel und andere Orte, an denen die Kontaktzahl hoch ist.

Ein dritter Teil der Bevölkerung tut so, als wäre Ihnen gerade das Leben genommen worden, die gefühlte Beeinträchtigung ist so hoch, dass diese Menschen in typischer Manier einer Trotz- oder Übersprungshandlung exakt das machen, was allgemein als diplomatisch ausgedrückt „unvernünftig“ gilt. Feiern z.B. in großen Gruppen, als gäbe es kein Morgen, hinterlassen dabei reichlich Müll, verletzen jede Art von Geboten oder sogar Gesetzen, vom s.g. „Anstand“ nicht zu reden. Nutzen die Situation unter dem Deckmantel der „Verschwörungstheoretiker“ um das persönliche Ego zur Schau zu stellen. Dabei können alle anderen nur fassungslos zuschauen.

Dazu ein paar Überlegungen, welche diese Gruppe für die kürzere Zukunft (wir reden hier von 3-4 Monaten) berücksichtigen sollte.

  • Möchten diese Menschen auch in den kommenden Herbst- und Wintermonaten gerne in Ihre Lieblingskneipe oder Ihr Lieblingsrestaurant gehen? Wenn weiterhin durch solche asozialen Verhaltensweisen „Hot-Spots“ oder s.g. „Cluster“ auftreten, werden mit Beginn der kalten Jahreszeit die meisten Menschen weiterhin diese Restaurants, Kneipen oder auch Kaufhäuser nicht betreten, aus Angst vor eine Ansteckung. Nur die Minimierung von Infektionen wird bei den Menschen wieder ein „Urvertrauen“ herbeiführen, welches zur Normalisierung des Verhaltens beiträgt.
  • Wenn also durch eine nennenswerte Bevölkerungsgruppe permanent eine radikale Besserung der Situation torpediert wird, wird der andere Teil sich wieder in sein Schneckenhaus zurückziehen.
  • Da es dann keine Biergärten oder sonstige Freiluftveranstaltungen mehr geben wird, werden diese Geschäfte ab Herbst leer bleiben und damit ab Herbst in die Pleite steuern.

Falls jetzt doch ein wenig Nachdenken bei diesen Egomanen aufkommen sollte, wäre z.B. folgendes Verhalten ganz angebracht:

  • Distanz halten – ja ist nicht nur was für Weicheier, gilt auch für prustende Jogger, Wandergruppen, Fahrradfahrer, Menschen mit „Rasierklingen“ unter den Armen und Problemen im Schritt (Platz da, jetzt komm ich).
  • Maske auf, wo es gefordert wird. Nicht nur nach dem eigenen Gutdünken. Zum Vergleich, in anderen europäischen Ländern drohen bei Vergehen drakonische Strafen, welche auch druchgesetzt werden (im Gegensatz zu Deutschland).
  • Hände zu waschen oder auch Desinfektionsmaßnahmen sind wirklich für alle da und nicht nur „für die anderen“. Komisch, dass man Grundzüge der Hygiene in Deutschland nach vier Monaten Corona immer noch erläutern muss.
  • Haupteintrittspforte und Besiedelungspunkt ist gerade die Nasenschleimhaut. Eine Maske unterhalb des „Zinkens“ ist ungefähr so hilfreich wie ein Kondom mit vorgebohrtem Loch und sieht auch noch selten dämlich aus.
  • Und nein, Deutschland ist jetzt nicht innerhalb von vier Monaten zu einem Volk mit Asthmatikern oder anderen Lungenerkrankungen mutiert. Es ist halt nur etwas beschwerlicher.

Das Miteinander würde dadurch sicher leichter und die Interaktionen würden reibungsloser ablaufen. Wäre als schön, wenn wir im Herbst immer noch geöffnete Kleinunternehmen hätten und das Leben sich weiterhin normalisiert.

Corona – ich bin immun?

Die Frage nach einer Immunität beschäftigt immer mehr Menschen – auch wir werden in der Praxis immer häufiger gefragt, ob nicht ein Antikörpertest eine Aussage darüber machen könnte. Leider, so muss man konstatieren, ist die Aussagekräftigkeit dieses Test eher begrenzt. Zum einen scheint es so zu sein, dass auch Wochen nach einem nachgewiesenen Infekt bei einigen Menschen keine Antikörper nachweisbar sind. Entweder Sie bilden keine oder diese verschwinden schnell. Zu diesem Schluss kommen eine Studie aus Lübeck und aus China.

Also ist der Test nur in Grenzen aussagekräftig und ist für einen „Immunitätspass“ nicht geeignet. Als eventuell in der Vergangenheit infizierte Person darf sich daher ebenfalls nicht in Sicherheit wiegen, dass eine immunität bestehen könnte, da gerade Personen mit geringer oder minimaler Symptomatik wohl kaum Antikörper bilden und daher ein Infekt nachträglich nicht nachgewiesen werden kann.

Krankmeldung ab sofort nur noch persönlich!

Im Rahmen der COVID – 19 Krise gab es diverse Sonderregelung, die es den Patienten in ermöglichen sollte, möglichst risikoarm an ihre Unterlagen zu kommen. Dazu gehörten Krankschreibung, Rezepte, Verordnungen und Ähnlichem.

Leider hat der gemeinsame Bundesausschuss beschlossen, dass mit Beginn 2.6.2020 Krankschreibung nur noch persönlich abzuholen sind. Alle weiteren Regelungen gelten bis Ende Juni. Sinn und Zweck dieser Ausnahme ist zwar nicht sonderlich verständlich, aber auch wir können daher Krankmeldung ab sofort nur noch persönlich ausstellen. Ein Versand ist nicht mehr machbar.