Update COVID-19 Impfung 15.04.2021

Liebe Patientinnen, wir sind momentan nicht in der Lage entsprechend ihren Bedürfnissen COVID – 19 zu impfen. Der Hintergrund ist ganz einfach, wir sind bis Ende April gezwungen hälftig Astra Zeneca zu bestellen und auch zu verimpfen. Wie Sie sich vorstellen kann, hat eine normale Frauenarztpraxis nicht das Klientel, welches AstraZeneca bekommt. Aus diesem Grunde würden wir jede Woche Dutzende von Astra Zeneca Impfstoff über haben, welche uns zur Last gelegt würde, da wir sie diese nicht verwenden würden. Aus diesem Grunde werden wir wahrscheinlich, erst mit Beginn Mai mit den Impfungen beginnen.

Die Impfdiskussion auf ein Neues

Weiterhin wird öffentlich von allen politischen Lagern die Einführung einer Impfpflicht diskutiert. Die Diskussion ist zum einen hahnebüchen, da es sich immer nur um Masern dreht, zum anderen um die Impfverweigerer. Dazu kommt als Gewürz in diese Suppe auch noch der Gedanke, dass Ärzte Patienten bezüglich ihres Impfstatus „überwachen“ sollen. Schon heute sehen wir in der Praxis, trotz einer Bitte, dass Impfpässe einfach nicht mitgebracht werden oder schlicht unauffindbar sind.

Die Anzahl der im Nachgang gelieferten Impfausweise ist verschwindend gering. Entschuldigungen oder auch Ausreden haben wir alle dafür.

Sollten sich die Ärzte jetzt zur Impfstasi entwickeln? Ein dazu sachlich unaufgeregter Artikel in der FAZ.

Krasser Titel – Thema Impfen

Der Spiegel Online hat einen sehr krassen Titel zum Thema Impfen und die Folgen der Desinformation gebracht. In dem Artikel wird sehr schön auf die Argumentation(en) der Impfgegner eingegangen, welche in vielen Fällen hahnebüchen ist/sind. Besonders spannend empfinde ich aber die asoziale Ader der Impfgegner, weil diese ja billigend in Kauf nehmen, dass bei einem Infekt ihr eigenes Kind oder andere nicht geimpfte Kinder schwer erkranken können. Diese Kinder können aber selber nicht entscheiden, ob Sie Pro oder Contra eine Impfung wäre. Zumindest ich empfinde das als Verletzung der Fürsorgepflicht.