Schwangerschaft mit 40

Wenn sich Paare über 40 Gedanken über eine (erneute) Schwangerschaft machen, denken diese als erstes an Fehlbildungen, Chromosomenstörungen, dabei namentlich oft an Down Syndrom (Trisomie21). Es sind eigentlich vor dem Start ganz andere Dinge zu bedenken oder mit ins Kalkül zu ziehen, welche sehr belastend sein können. Hier ein kleiner Exkurs, welche Überlegungen bei dieser Gruppe von Paaren wichtig ist. „Schwangerschaft mit 40“ weiterlesen

Schwanger, Lehrerin und das Thema Infekte

Ein immer wieder interesssantes Thema ist bei Lehrerinnen das Problemfeld Infektionen oder Infektionsgefährdung. Prinzipiell ist jeder Rektor, jede Rektorin an eine Leitlinie gebunden, nach der eine schwangere Mitarbeiterin bezüglich des Risikos an ihrem Arbeitsplatz eingeordnet wird. Dafür liefern meistens die zuständigen Gesundheitsämter als „Betriebsärzte“ einen Fragenbogen.

Was aber nun, wenn während der Schwangerschaft eine „neue“ Infektionsquelle auftritt? Das Land Baden-Württemberg hat dazu einen schönen Flyer als Handout für die Leitungen erstellt. Hier können Sie sich das: Merkblatt für Schulleitungen und schwangere Lehrinnen runterladen und bereits selbst eine vorläufige Einstufung eines eventuellen Risikos durchführen.

Thrombosevorbeugung bei Flügen

Langstreckenflüge können ein Problem werden, z.B. durch eine Thrombose (Verstopfung) von Gefäßen. Nutzen Sie die Hinweise der Fachgesellschaften zur Einschätzung Ihres persönlichen Risikos hier: (Achtung Adobe Acrobat notwendig, langer Text)

Schwangerschaft und Sport

Eine kontrovers diskutierte Frage ist Sport in der Schwangerschaft. Dabei gibt es ein paar relativ einfache Regeln, welche eingehalten werden sollten.

Prinzipiell sollte bei Neuaufnahme oder bei Ausübung einer Sportart der Gynäkologe gefragt werden, ob die Schwangerschaft soweit in Ordnung ist, dass diese Sportart weiterhin ohne Gefährdung durchgeführt werden kann. Dann ist das meistens kein Problem.

Es gibt jedoch Sportarten, welche nicht beibehalten oder aufgenommen werden sollten, dazu gehören alle sturzgefährdeten oder mit starken Körperkontakt durchgeführten Sportarten wie:

  • Abfahrtski
  • Snowboard
  • Inline-Skating
  • Fußball
  • Basketball
  • Handball
  • Bergsteigen (Klettern) oder Freeclimbing

Einschränkungen können gelten bei:

  • Kraftraining
  • Reiten

Ringelröteln

Ringelröteln sind keine Röteln, der Erreger ist ein völlig anderer. Er nennt sich Parvovirus B19 und wird durch Tröpfchen übertragen bei direktem Kontakt, auch durch verunreinigte Hände und in seltenen Fällen durch infizierte Blutprodukte. Die Ansteckungsfähigkeit ist in den ersten vier bis zehn Tagen nach Infektion am größten. Das heißt, dass Kinder im Stadium mit Hautausschlag praktisch nicht mehr ansteckend sind. Die Infektion hinterlässt vermutlich eine lebenslange Immunität.
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