Update COVID – 19 Impfungen 18.05.2021

Wie sicherlich alle bereits wissen, hat unser Bundesgesundheitsminister Spahn die Priorisierung der Covid-19 Impfung zum 7. Juni 2021 komplett aufgehoben. Das bedeutet im Klartext, dass alle Personen sich gleichermaßen COVID – 19 impfen lassen können. Es können sich also alle Personen bei ihrem Haus – Facharzt oder in einem Impfzentrum um einen Impftermin bemühen.

Leider wurde dabei nicht erwähnt, dass weiterhin bevorzugt alle Personen aus der Priorisierungsgruppe zwei oder drei zu impfen sind, dieses sollen alle Beteiligten nicht aus den Augen verlieren.

Was er dabei leider auch nicht geäußert hat, dass die Liefermenge von verfügbarem Impfstoff nicht erhöht wurde. Bedeutet, die Haus- und Fachärzte werden weiterhin eine Mangelverwaltung haben, eine Beschleunigung der Impfsituation wird dadurch nicht erfolgen.

Ein uns bekannter Hausarzt hat mittlerweile eine Warteliste von über vier Wochen für Impfwillige für Biontech. Wenn dazu noch extra von der KV-Hessen eine Pressemitteilung heraus gegeben wird, dass aufgrund der knappen Situation des bevorzugten Impfstoffes Biontech möglicherweise angeforderte Mengen nicht geliefert werden können, kann man sich das Theater in den nächsten Wochen vorstellen.

Zudem ist es (Stand heute, 18.5.2021) immer noch so, dass die beteiligten Praxen von allen verfügbaren Impfstoffen etwas bestellen müssen, sie dürfen nicht nur alleinig Biontech als Bestellung veranlassen. Das bedeutet für viele Praxen, je weniger zum Beispiel Johnson&Johnson bestellt wird, umso weniger Biontech bekommen diese. Dieses geht soweit, dass eine Praxis, welche nur Biontech bestellt, gegebenenfalls nur zwölf Dosen in einer Woche bekommt.

Die Konsequenz für unsere Praxis daraus lautet, dass wir uns in der folgenden Woche informieren müssen, wie das Bestellwesen für unsere Situation erfolgen darf, demnach werden wir dann bestellen können. Wir werden frühestens jedoch mit Öffnung der Priorisierung im Juni mit der Impfung starten.

Die Priorisierung fällt

In Bayern und Baden-Württemberg soll die Priorisierung für Impfungen in Haus- und Facharztpraxen fallen. Das ist natürlich eine schöne Nachricht, damit entfällt eine unmögliche Zwangslage, in die diese Ärzte gebracht worden sind.

Was damit nicht gelöst wurde: Die geringe Menge an Impfdosen, die den niedergelassenen Ärzten zur Verfügung steht wird dadurch auch nicht höher. Sollten also jetzt aus diesem Grunde mehr Ärzte mit dem Impfen beginnen, da diese endlich ihre Klientel bedienen können (zum Beispiel Jugend Ärzte) wird dadurch nicht mehr Impfstoff in den Markt gepumpt. Der Astra Impfstoff ist immer noch äußerst unbeliebt in Teilen der Bevölkerung und für große Teile der Bevölkerung nicht akzeptiert. Bedeutet im Umkehrschluss aber auch, dass nicht genügend Biontech Impfstoff zur Verfügung stünde für die jüngere Generation.

Wir werden sehen, wie sich weitere Bundesländer in den nächsten Tagen zu diesem Thema äußern werden. Sobald die Priorisierung gefallen ist und wir entsprechend Impfstoff bekommen dürfen in den Praxen, werden wir mit dem Impfen starten.

Covid-19 Impfungen Schwangerer/Stillender

Wie alle wissen, gibt es keine Empfehlung der einzelnen Impfkommissionen für die Impfung o.g. Gruppen mit einem Covid-19 Impfstoff.

Auch die Zulassung der auf dem Markt befindlicher Impfstoffe gilt nicht für o.g. Gruppen. wiewohl in verschiedenen Ländern bereits Schwangere und Stillende geimpft werden.

Das Vorgehen hat Vorteile, die Ungeborenen bekommen eine Immunität über die Mutter in der Schwangerschaft oder die Neugeborenen über die Muttermilch in der Stillzeit. Die Erfahrungen aus diversen Ländern (Isarael, US und England) scheinen gut und ohne Gefährdung für die Frauen/Kinder zu sein.

Dennoch gibt es keine allgemeine Empfehlung irgendeiner Fachgesellschaft.

Hier die aktuelle Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe:

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Liebe Patientinnen, hier können Sie komfortabel über einen Dienstleister Termine bei uns buchen. Wir behalten uns vor, nicht alle verfügbaren Termine online darzustellen, damit wir für spezielle Situationen noch genügend Puffer im Kalender haben. Daher ist der Online-Kalender nur ein Auszug, im Zweifel bitten wir um Kontaktaufnahme per Mail oder Telefon. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir diesen Service nur für unsere Bestandspatientinnen anbieten. Patientinnen, welche neu in der Praxis wären, bitten wir um eine telefonische Kontaktaufnahme.

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Spahnsinn!

Unser Gesundheitsminister schlägt die nächste Volte in seinen Entscheidungen.

Entgegen jeglichen medizinischen Sachverstands und wahrscheinlich nur um den Leuten einen unkomplizierten Urlaub zu ermöglichen, schlägt er vor, den Impfbstand bei Astra Zeneca auf vier Wochen zu verkürzen. Dazu eine Experten Meinung direkt aus dem Netz:

„Medizinisch nachvollziehbar ist dieser Schritt nämlich nicht: „Die 12 Wochen Abstand zwischen den beiden AstraZeneca-Impfungen sind notwendig, um eine Effektivität von 80 % zu erreichen. Bei Verkürzung auf 4 Wochen sind das nur rund 60 %! Das sollte man den Leuten auch sagen“, argumentiert etwa Carsten Watzl, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie (DGFI) und Leiter des Forschungsbereichs Immunologie am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund „

Also keine Vernunft- oder Sachentscheidung. Reiner Populismus um potentiellen Wählern zu gefallen. Bitte, bitte, nicht darauf reinfallen, Sie vergeben die Chance auf eine korrekte Immunisierung!

Verkürzte Öffnungszeit Freitag 30.04.2021

Liebe Patientinnen, am Freitag den 30.4.2021 schließen wir die Praxis bereits um 12:00 Uhr. Grund ist, dass wir eine neue Software installieren, die reichlich Zeit benötigt. Am Montag sind wir wieder für Sie im gewohnten Umfang da.