Brennpunkt Thromboseprophylaxe und Langstreckenflug

Ausgegebenem Anlass mal eine Information an alle, die etwas für Ihre Gesundheit tun möchten, obwohl sie einen Langstreckenflug zu absolvieren haben. Dieses betrifft in diesem Text nur diejenigen Personen, welche gesund sind und keine Risiken bezüglich des Thromboseauftretens haben. Sollte bereits ein erhöhtes Risiko dafür vorliegen, wie zum Beispiel Vorerkrankungen, Gerinnungsstörung, oder gerade erst kürzlich durchgeführte Operationen, ist grundsätzlich anderweitig vorzugehen. Sowohl innerhalb einer Schwangerschaft, wie auch außerhalb einer Schwangerschaft, empfiehlt es sich bei Langstreckenflügen eine Prophylaxe von Thrombosen zu tätigen, am ehesten werden entsprechende Kompressionsstrümpfe bis zum Knie empfohlen. Es gibt Untersuchungen, bei denen sich herausgestellt hat, dass sie eine Thrombosehäufigkeit um 90 % senken können, wenn Sie diese Strümpfe tragen.

Ein Irrtum ist jedoch, dass Kassen für die Kosten dieser Kompressionsstrümpfe aufkommen. Eine Reise, speziell in dieser Form gilt als Privatvergnügen, bedeutet auch, dass Kassen für entsprechende unterstützende Maßnahmen natürlich nicht aufkommen. Dazu kann Ihnen einen Sachbearbeiter am Telefon gerne das Blaue vom Himmel erzählen, es ist eindeutig gesetzlich geregelt, daran halten sich die meisten Kassen auch alleine schon aus Sparsamkeitsgründen.

Nochmals, für Personen, welche sich aus anderen Gründen bereits in medizinischer Behandlung mit entsprechender vorbeugende Maßnahme zur Verhinderung einer oder einer weiteren Thrombose befinden, gilt dieses nicht. Trostpflaster, die Kompressionsstrümpfe sind im Handel für kleines Geld erhältlich. Da diese wiederverwendbar sind, kann jede erneute Langstreckenreise mit den gleichen Strümpfen angetreten werden.

Kurzfristig geschlossen

Liebe Patienten, aufgrund von Krankheit, ist die Praxis bereits heute am Donnerstag den 5. Dezember ab 16:00 Uhr geschlossen.

Zudem werden wir am 6.12.2019 die Praxis ebenfalls geschlossen halten. Wir hoffen Sie gesund und munter am Montag den 9. Dezember wieder begrüßen zu können. Ihre Frauenarztpraxis.

Schon wieder Brustimplantatärger?

Die Firma Allergan, einer der größten Hersteller von Brustimplantaten, ruft noch nicht eingesetzte Implantate zurück. Der Grund ist, dass man beobachtet hat, dass unter diesen speziellen Implantaten ein sehr spezielles Lymphom häufiger auftritt.

Von einer prophylaktischen Entfernung bereits gelegter Implantate rät man derzeit ab, da das Risiko des Eingriffes erheblich höher ist, als das eventuelle Risiko der Erkrankung.

 

Termine online

Liebe Patientinnen,

Ich glaube in jeder Arztpraxis ist es leider so, dass man nicht unbedingt sehr gut telefonisch durchkommt. Leider müssen wir uns auch dazu zählen, bei uns klingeln teilweise drei Telefone auf einmal.

Wir haben Ihnen schon seit Monaten daher die Möglichkeit geboten, online Termine zu vereinbaren. Teilweise sind dieses Termine nur im Internet reserviert.

Von daher nehmen Sie die Möglichkeit war und gehen Sie über den Punkt Termine auf unserer Homepage auf den entsprechenden Arzt oder unsere Ärztin und nutzen Sie diese Möglichkeit.

Sie werden sehen, wie einfach dieses ist. Zusätzlich bekommen Sie sowohl eine Bestätigung, als auch eine Erinnerung 24 Stunden vor dem Termin.

Brustimplantathersteller stoppt Implantatverkauf

Der irische Hersteller Allergan stoppt den Verkauf eines bestimmten Typs von Brustimplantaten.

Der Hintergrund ist, dass diese in Zusammenhang gebracht werden mit einer sehr selten auftretenden Krebsform (ALCL).

Das zuständige Bundesinstitut BfArM hatte bereits früher schon dazu Stellung genommen.

Eine vorsorgliche Entfernung dieser Implantate wird nicht empfohlen, da das Risiko des Eingriffes des Wechsels der Implantate erheblich höher sei, als das Auftreten von diesem Tumor. Die Häufigkeit beziffert man auf ungefähr eine von 3 Millionen Frauen mit einem Implantat.

Endlich ein lebensnaher Vorschlag einer Kasse

Wer nach diesem Bericht von einer Kasse behauptet, dass meine Krankenkasse kein Humor hat, den verstehe ich dann wirklich nicht mehr.

Die Barmer Ersatzkasse hat mit einen Post auf Facebook reichlich Resonanz hervorgerufen, selbst der Spiegel berichtet darüber.