Endometriosezentren

Warum ein Zentrum? Endometriose ist eine Erkrankung, welche bei Frau nicht selten vorkommt, häufig spät entdeckt wird oder gerne auch verdrängt wird, da „Frau“ ja „an Schmerzen gewöhnt“ ist. Es gibt eine/mehrere internationale Klassifikation(en) der Einteilung der Endometriose, welche jedoch definitiv sicher für diese Einteilung erst durch eine Operation festgestellt werden kann. Es gibt neben den typischen Symptomen einer Endometriose jedoch durchaus auch im Vaginalultraschall Hinweise für das Vorliegen dieser Erkrankung, z.b. ein Endometriom. Bei einem nennenswerten Anteil von Frauen kommt es jedoch zu einem zufälligen Entdecken, meistens im Rahmen einer Bauchspiegelung oder eines Kaiserschnittes. Die Behandlung einer Endometriose ist durchaus länderabhängig. Warum? In Deutschland haben die meisten Frauen einen ungehinderten Zugang zu einem Facharzt und damit auch zu einer eventuell notwendigen Klinik. Das ist in anderen Ländern anders, auch in europäischen Ländern.

Warum nun Zentren? Wichtig in diesem Zusammenhang ist es, dass jede Frau mit wiederkehrenden, stärker werdenden, vom Zyklus, also der Menstruation abhängigen Beschwerden ihren Frauenarzt aufsucht und die Beschwerden auch deutlich macht. Dann kann eine zielgerichtete Suche erfolgen und ggf. eine spezialisierte Diagnostik mit eventueller Therapie veranlasst werden. Zentren sollten verschiedene Grundvorraussetzungen erfüllen und damit möglichst an einem Ort verschiedene Fachdisziplinen zur optimierten Behandlung einer ausgedehnten Endometriose versammeln. Hier geht es nicht um zeitweise auftretende Beschwerden, sondern um die „schweren“ Fälle mit erheblichen Problemen oder ausgedehnten Zufallsbefunden.

Ein Zentrum kann daher sowohl gynäkologisch, als auch chirurgisch, wie auch urologisch operativ tätig werden. Besonders ist ein Zentrum dann hervor zu heben, welches ggf. auch noch eine Kinderwunschbehandlung unter „einem Dach“ mit anbieten kann, wenn dieses akut für diese Behandlung begründet war.

Warum eine Behandlung? Jede Frau, welche die Diagnose Endometriose gestellt bekommen hat, wird sich diese Frage nicht mehr stellen. Typischerweise sind diese Frauen froh, nach einem z.T. langjährigem Leidensweg endlich eine Therapie bekommen zu haben. neben den Schmerzen oder allgemeinen Problemen im Becken hat die Endometriose eventuell je nach Stadium auch die unangenehme Eigenschaft, sich negativ auf die Fruchtbarkeit auszuwirken. Spätestens dann kann es sinnvoll sein, eine Diagnostik und Therapie einzuleiten.

Eine Auswahl von Endometriosezentren mit Zertifizierung im Umkreis von unserer Praxis (ohne Anspruch auf Vollständigkeit). Mit einem Klick werden Sie auf die jeweilige Seite weitergeleitet.

 

 

Markus Krankenhaus Frankfurt Hochtaunus Kliniken Bad Homburg Endometriosezentrum Offenbach 
Endometriosezentrum Darmstadt Endometriosezentrum Mainz

Therapie der unkomplizierten Blasenentzündung

Eine Blasenentzündung wird unkompliziert genannt, wenn diese sich auf die Blase beschränkt, also keine Beteiligung z.B. der Nieren hat und es keine funktionellen oder anatomischen Anomalien sowie Begleiterkrankungen gibt.

Seit April diesen Jahres ist eine neue Leitlinie der Diagnostik und Therapie dieser Problematik in Kraft. Dabei wird erstmalig darauf Wert glegt, dass, wenn möglich auf eine Antibiose unter bestimmten Bedingungen zunächst verzichtet werden kann. Es sollten alternative Möglichkeiten genutzt werden. Wenn eine Antibiose erfolgt, dann sollte möglichst vorher ein Antibiogramm (also Test auf Empfindlichkeit verschiedener Antibiotika) erfolgen und damit gezielt behandelt werden.