COVID-19 Impfung und Schwangerschaft/Stillzeit

Liebe Patientinnen, wir werden mittlerweile hƤufiger zum Thema COVID-19 Impfung und Schwangerschaft oder Stillzeit gefragt. Dazu gibt es relativ wenige Daten, aber auch klare Aussagen.

Prinzipiell gilt, Impfungen mit den neuen Impfstoffen sind für diese Gruppen nicht empfohlen , weil keine Erfahrungen damit vorliegen. Das gilt für alle auf dem Markt befindlichen Impfstoffe, wobei wahrscheinlich die Risiken gering sein werden. Es wird also in der Routine keine Schwangere oder stillende Frau geimpft werden.
Anbei Links zu dem Thema:
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/120332/Coronaimpfung-koennte-fuer-stillende-Frauen-in-manchen-Faellen-indiziert-sein


https://www.bvf.de/aktuelles/fachliche-meldungen/artikel/news/faq-zur-anwendung-von-covid19-impfstoffen-in-der-umgebung-von-schwangerschaften-stand-25-01-2021/


https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/covid-19-wann-impfen-fuer-stillende-muetter-sinnvoll-ist-14881/


Der Tenor ist immer gleich. Ist wohl unkompliziert, aber wird für den Normalfall nicht empfohlen. Zudem sind alle Aussagen auf den Biontech Impfstoff bezogen, nicht auf alle anderen.

Maskenpflicht

Liebe Patientinnen, das Land Hessen hat beschlossen, dass ab Samstag den 23.1.2021 eine erweiterte Maskenpflicht gilt. Demnach müssen alle im öffentlichen Nahverkehr und in Geschäften eine OP Maske oder eine FFP2 Maske tragen. natürlich sind Arztpraxen und Kliniken keine Geschäfte, jedoch gilt für diese das Gleiche. Aus diesem Grunde bitten wir Sie, ab Montag den 25.1.2021 unsere Praxis nur mit einer dieser Masken zu betreten.

Jahresausklang

Liebe Patientinnen, das Jahr 2020 war für alle Beteiligten entweder unangenehm oder der schiere Horror. Viele von unseren Patienten haben uns mitgeteilt, dass sie Verwandte an Corona erkrankt haben, teilweise sogar verstorben. Denen gilt unser Mitgefühl und unser Beileid. Aus diesem Grunde kein typischer Rück- und Ausblick, sondern ein ausführlicher Bericht über die aktuelle Situation der Impfungen gegen Corona, welche eine Chance gegen die Pandemie darstellt.

Vorab ist es wichtig zu wissen, dass es Gruppen gibt, welche von der Impfung ausgeschlossen sein werden. Diese Gruppen sind: Schwangere und Stillende, Tumorpatienten, Patienten unter einer Chemo- oder Antikörper- oder Immuntherapie, Kinder und Kleinkinder, und Menschen mit bekannten schweren Allergien. Hinter dem folgenden Link zur Hessischen Landesregierung versteckt sich eine ausführliche Beschreibung der Situation und Vorgehensweise.

Wir wünschen Ihnen alles, alles Gute für das Jahr 2021, kommen Sie gut rein und bleiben Sie gesund.Ihre Frauenarztpraxis

Update Corona und Schwangerschaft

Mittlerweile steigen die Zahlen der Menschen, welchen einen positiven Test auf Covid-19 bekommen haben, seit Wochen rapide an. Dieses in einem Maße, welches wir am Anfang so nicht hatten. Wir sind durch die entsprechenden Schutzmaßnahmen (wenn wir sie denn einhalten) sicher gut gewappnet, aber trotzdem kann ein Infekt nie komplett vermieden werden. Wie sieht denn die momentane Lage für Schwangere bei einem Infekt aus?
Dazu gibt es z.B. auf der Seite der Universitätsfrauenklinik Jena eine sehr gute Übersicht. Kurzgefasst besteht nach den heutigen Daten kein erhöhte Risiko für das Ungeborene, jedoch hat natürlich jede Schwangere auch ein Risiko, nicht nur einen Infekt, sondern auch erhebliche Symptome zu bekommen. Dieses Risiko ist aber niedriger als im Durchschnitt, ein Grund liegt sicher auch im niedrigeren Alter der Schwangeren.

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Lieben Sie Ihre Lieblingskneipe? Soll Sie in Corona überleben?

Corona macht vielen Angst, manche von uns jedoch verhalten sich so asozial, als gebe es entweder kein Risiko oder kein Morgen. Daraus resultieren erstaunliche und wiedersprüchliche Verhaltensweisen welche wir alle jeden Tag sehen und erleben können.

Ein größerer Teil der Bevƶlkerung hat seine typischen TƤtigkeiten auf ein Minimum heruntergefahren. Diese Menschen gehen weder „shoppen“, noch über den tƤglichen Bedarf sonstige Dinge kaufen, bleibt auf Distanz, geht nicht in Restaurants, Cafes oder Bars.

Ein weiterer Teil der Bevƶlkerung hat sein „altes Leben“ wieder ein wenig aufgenommen. Diese Menschen gehen durchaus auch für Dinge über den persƶnlichen Bedarf hinweg einkaufen, geht in Restaurants oder trifft sich (mit Abstand….) mit Freunden. Alles mit Bedacht auf Abstand, ggf. Maske, etc., damit eine GefƤhrdung so gut wie mƶglich ausgeschlossen ist.
Diese Menschen würden aktuell kaum in Binnenräumen sitzen, meiden Menschenansammlungen, meiden die öffentlichen Verkehrsmittel und andere Orte, an denen die Kontaktzahl hoch ist.

Ein dritter Teil der Bevƶlkerung tut so, als wƤre Ihnen gerade das Leben genommen worden, die gefühlte BeeintrƤchtigung ist so hoch, dass diese Menschen in typischer Manier einer Trotz- oder Übersprungshandlung exakt das machen, was allgemein als diplomatisch ausgedrückt „unvernünftig“ gilt. Feiern z.B. in großen Gruppen, als gƤbe es kein Morgen, hinterlassen dabei reichlich Müll, verletzen jede Art von Geboten oder sogar Gesetzen, vom s.g. „Anstand“ nicht zu reden. Nutzen die Situation unter dem Deckmantel der „Verschwƶrungstheoretiker“ um das persƶnliche Ego zur Schau zu stellen. Dabei kƶnnen alle anderen nur fassungslos zuschauen.

Dazu ein paar Überlegungen, welche diese Gruppe für die kürzere Zukunft (wir reden hier von 3-4 Monaten) berücksichtigen sollte.

  • Mƶchten diese Menschen auch in den kommenden Herbst- und Wintermonaten gerne in Ihre Lieblingskneipe oder Ihr Lieblingsrestaurant gehen? Wenn weiterhin durch solche asozialen Verhaltensweisen „Hot-Spots“ oder s.g. „Cluster“ auftreten, werden mit Beginn der kalten Jahreszeit die meisten Menschen weiterhin diese Restaurants, Kneipen oder auch KaufhƤuser nicht betreten, aus Angst vor eine Ansteckung. Nur die Minimierung von Infektionen wird bei den Menschen wieder ein „Urvertrauen“ herbeiführen, welches zur Normalisierung des Verhaltens beitrƤgt.
  • Wenn also durch eine nennenswerte Bevƶlkerungsgruppe permanent eine radikale Besserung der Situation torpediert wird, wird der andere Teil sich wieder in sein Schneckenhaus zurückziehen.
  • Da es dann keine BiergƤrten oder sonstige Freiluftveranstaltungen mehr geben wird, werden diese GeschƤfte ab Herbst leer bleiben und damit ab Herbst in die Pleite steuern.

Falls jetzt doch ein wenig Nachdenken bei diesen Egomanen aufkommen sollte, wƤre z.B. folgendes Verhalten ganz angebracht:

  • Distanz halten – ja ist nicht nur was für Weicheier, gilt auch für prustende Jogger, Wandergruppen, Fahrradfahrer, Menschen mit „Rasierklingen“ unter den Armen und Problemen im Schritt (Platz da, jetzt komm ich).
  • Maske auf, wo es gefordert wird. Nicht nur nach dem eigenen Gutdünken. Zum Vergleich, in anderen europƤischen LƤndern drohen bei Vergehen drakonische Strafen, welche auch druchgesetzt werden (im Gegensatz zu Deutschland).
  • HƤnde zu waschen oder auch Desinfektionsmaßnahmen sind wirklich für alle da und nicht nur „für die anderen“. Komisch, dass man Grundzüge der Hygiene in Deutschland nach vier Monaten Corona immer noch erlƤutern muss.
  • Haupteintrittspforte und Besiedelungspunkt ist gerade die Nasenschleimhaut. Eine Maske unterhalb des „Zinkens“ ist ungefƤhr so hilfreich wie ein Kondom mit vorgebohrtem Loch und sieht auch noch selten dƤmlich aus.
  • Und nein, Deutschland ist jetzt nicht innerhalb von vier Monaten zu einem Volk mit Asthmatikern oder anderen Lungenerkrankungen mutiert. Es ist halt nur etwas beschwerlicher.

Das Miteinander würde dadurch sicher leichter und die Interaktionen würden reibungsloser ablaufen. Wäre als schön, wenn wir im Herbst immer noch geöffnete Kleinunternehmen hätten und das Leben sich weiterhin normalisiert.

Corona – ich bin immun?

Die Frage nach einer ImmunitƤt beschƤftigt immer mehr Menschen – auch wir werden in der Praxis immer hƤufiger gefragt, ob nicht ein Antikƶrpertest eine Aussage darüber machen kƶnnte. Leider, so muss man konstatieren, ist die AussagekrƤftigkeit dieses Test eher begrenzt. Zum einen scheint es so zu sein, dass auch Wochen nach einem nachgewiesenen Infekt bei einigen Menschen keine Antikƶrper nachweisbar sind. Entweder Sie bilden keine oder diese verschwinden schnell. Zu diesem Schluss kommen eine Studie aus Lübeck und aus China.

Also ist der Test nur in Grenzen aussagekrƤftig und ist für einen „ImmunitƤtspass“ nicht geeignet. Als eventuell in der Vergangenheit infizierte Person darf sich daher ebenfalls nicht in Sicherheit wiegen, dass eine immunitƤt bestehen kƶnnte, da gerade Personen mit geringer oder minimaler Symptomatik wohl kaum Antikƶrper bilden und daher ein Infekt nachtrƤglich nicht nachgewiesen werden kann.

Krankmeldung ab sofort nur noch persƶnlich!

Im Rahmen der COVID – 19 Krise gab es diverse Sonderregelung, die es den Patienten in ermƶglichen sollte, mƶglichst risikoarm an ihre Unterlagen zu kommen. Dazu gehƶrten Krankschreibung, Rezepte, Verordnungen und Ƅhnlichem.

Leider hat der gemeinsame Bundesausschuss beschlossen, dass mit Beginn 2.6.2020 Krankschreibung nur noch persƶnlich abzuholen sind. Alle weiteren Regelungen gelten bis Ende Juni. Sinn und Zweck dieser Ausnahme ist zwar nicht sonderlich verstƤndlich, aber auch wir kƶnnen daher Krankmeldung ab sofort nur noch persƶnlich ausstellen. Ein Versand ist nicht mehr machbar.