Zum Wochenende mal etwas ungynäkologisches.
Der Link führt auf eine Seite, welche sich nur mit Desaster des BER beschäftigt. Allein die Darstellung der Zahlen ist erschütternd.
Zum Wochenende mal etwas ungynäkologisches.
Der Link führt auf eine Seite, welche sich nur mit Desaster des BER beschäftigt. Allein die Darstellung der Zahlen ist erschütternd.
Schon gewusst? Seit 01.04.2019 gibt es die Verhütung bis zum 22. Geburtstag auf Kasse. Bislang war der 20. Geburtstag der Stichtag. Bitte dran denken, die Rezeptgebühr wird trotzdem fällig.
Von heute bis einschließlich Samstag befinde ich mich auf einer Fortbildung. Daher ist es für zwei Tage etwas ruhiger in der Praxis. Ich freue mich auf Sie in der kommenden Woche.
Ihr Doktor Marquardt
Der Präsident der Bundesärztekammer Montgomery hat in diesen Tagen die neue Ärztestatistik 2018 vorgestellt. Das Fazit im Schnelldurchgang: Der Ärztebedarf wird durch den Demographiewandel noch steigen und der Bedarf wird trotz der leicht steigenden Ärztezahlen nicht gedeckt werden.
Fazit in einer genaueren Analyse:
Ab dem 55. Lebensjahr haben in Deutschland alle Menschen Anspruch auf eine vorsorgliche Darmspiegelung alle 10 Jahre. Zu Lasten der Kasse, damit ohne Kosten für die Versicherten.
Der Sinn dieser Untersuchung ist bewiesen, das Risiko des kurzen Eingriffes sehr überschaubar.
2017 haben gerade einmal 1,8% aller Frauen und 1,9% aller Männer, welche Anspruch auf diese Untersuchung gehabt hätten, diese auch genutzt!
Bei Männern in Deutschland ist der Darmkrebs der dritthäufigste, bei Frauen der zweithäufigste Tumor. 2018 sind knapp 60.000 Menschen daran erkrankt.
Wesentlich ist hier die Früherkennung, welche offensichtlich ignoriert wird.
Schade……
An die stündlichen Meldungen über das Brexitchaos haben wir uns ja leider gewöhnen dürfen. Jetzt kommt eine weitere Meldung hinzu. Unserem Bundesgesundheitsminster fiel gestern auf, dass es in einigen Versorgungsgebieten zu deutlichen Versorgungsengpässen kommen könnte, sollte es zu einem ungeregelten Brexit kommen. Nach dem heutigen Abstimmungsergebnis ist wohl davon auszugehen. Diese Sorge teilte er dem EU Parlament per Brief mit.
Es gibt tausende Medizinprodukte, welche über eine Vertriebsgenehmigung von englischen Stellen in der EU auf dem Markt befindlich sind und vertrieben werden. Fallen durch den Brexit diese Genehmigungen weg, da die Briten nicht mehr in der EU sind, müssen die verbleibenden EU Ländern Zertifikate anderweitig erstellen lassen. Dieses wird kaum von heut‘ auf morgen passieren können.
Wir können nur hoffen, dass eine unkomplizierte Lösung möglich ist, ansonsten könnte es z.B. bei Hüftprothesen, HIV-Tests oder ähnlichen Produkten zu Nachschubproblemen kommen.
Ein schönes Beispiel, wie sozial die USA sind, ist das Thema Mutterschutz. Es gibt bis heute keine staatenübergreifende Mutterschutzregelung, die Frauen die entbunden haben, einen gewissen Zeitraum ohne Verlust ihres Arbeitsplatzes oder des Gehaltes daheim zu bleiben.
Tolle Wurst, wenn Familien nach wenigen Tagen oder Wochen bereits sich darum kümmern müssen, wie sie Familie, Neugeborenes und Beruf unter einen Hut bekommen müssen.
Einen Bericht dazu hier in Zeit online:
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen